Externer Datenschutzbeauftragter

Der betriebliche Datenschutz nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert in unserer vernetzten Welt ein.

Guter Datenschutz ist auch ein Qualitätsmerkmal und damit ein Vorteil im Wettbewerb um Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten.

 

Unsere Leistungen im Überblick:

  • Externer Datenschutzbeauftragter gemäß BDSG
  • Verfahrensverzeichnis
  • Datenschutzaudits
  • Aus- und Weiterbildungen Ihrer Mitarbeiter

 

Wer braucht einen Datenschutzbeauftragten?

Für Unternehmen gilt, wenn mindestens 10 Personen mit der automatisierten Verarbeitung von personenbezogenen Daten beauftragt sind, ist ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen. Dies ist ebenfalls im Bundesdatenschutzgesetz geregelt. Wenn mehr als zehn Mitarbeiter über einen PC z.B. auf eine Kundendatenbank mit Kontaktdaten zugreifen können, ist bereits ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen.

 

Welche Vorteile bietet ein externer Datenschutzbeauftragter?

Als externer Datenschutzbeauftragter kann man seine Aufgaben tendenziell unabhängiger wahrnehmen, als ein Mitarbeiter, der in die Betriebsorganisation eingebunden ist. Als externer Dienstleister ist man in vielen Betrieben mit unterschiedlichen Aspekten des Datenschutzes befasst, diese Erfahrungen bringt der externe DSB in das jeweilige Unternehmen ein. Letztendlich ist auch für viele Unternehmensgrößen das Kosten- Nutzenverhältnis der externen Dienstleistung gegenüber der Qualifikation eines eigenen Mitarbeiters günstiger.

 

Was sind die Aufgaben?

Als Datenschutzbeauftragter wirkte man auf die Einhaltung der rechtlichen Anforderungen und zum Teil Kundenanforderungen zum Umgang mit personenbezogenen Daten hin. D.h. der Datenschutzbeauftragte prüft die eingesetzten Verfahren zur Verarbeitung personenbezogener Daten, führe Vorabkontrollen vor Einsatz spezieller Verfahren wie z.B. Videoüberwachung durch, stellt sicher, dass ein Verzeichnis über alle im Unternehmen eingesetzten Verfahren zur Verarbeitung personenbezogener Daten vorhanden ist und erarbeite gemeinsam mit dem Unternehmen Regelungen zum Umgang mit den Daten.

Die Regelungen zum Umgang mit personenbezogenen Daten müssen den Mitarbeitern in Schulungen vermittelt werden und deren Einhaltung durch regelmäßige Kontrollen und Begehungen überprüft werden. Letztendlich ist der Datenschutzbeauftragte Ansprechpartner im Unternehmen für alle internen und externen Anfragen zum Datenschutz.

 

Welche Qualifikationen/ Fähigkeiten muss ein Datenschutzbeauftragter mitbringen?

Die Anforderungen an die Qualifikation eines Datenschutzbeauftragten gibt das Bundesdatenschutzgesetz vor. Er muss die „erforderliche Sachkunde“ und „Zuverlässigkeit“ haben. D.h. er muss Kenntnisse über die geltenden Gesetzte im Datenschutz haben, über Praxiswissen zur eingesetzten EDV verfügen und sich in der Organisationsstruktur des Unternehmens auskennen. Außerdem dürfen andere betriebliche Aufgaben nicht im Interessenskonflikt zu den Aufgaben des Datenschutzbeauftragten stehen. Aus diesem Grund darf z.B. ein Leiter oder Mitarbeiter der IT-Abteilung nicht zum Datenschutzbeauftragten bestellt werden, da hier die Gefahr der Selbstkontrolle bestünde.

 

An wen gehen die Berichte und Ergebnisse der Kontrollen?

Der Datenschutzbeauftragte berichtet an die Geschäftsleitung. Über Ergebnisse der internen Kontrollen werden selbstverständlich auch die Vorgesetzten, Mitarbeiter und der Betriebsrat informiert, denn sie müssen etwas im Arbeitsablauf ändern, wenn es eine Beanstandung gab.

 

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